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Hechtfang Detlev Herzog

6. November 2009

Am 6. November 2009 wollte ich mal wieder den Hechten im Metzensee auf die Schuppen rücken mit dem Wissen, dass sich um diese Jahreszeit die Beißzeit auf wenige Stunden des Tages reduziert.
Trotzdem war ich früh am Wasser, einfach um den Tag und die Natur zu genießen.

Um die Mittagszeit erfolgte dann auch der erste Biss auf einen orangefarbenen Wobbler und ein 67ziger Hecht war im Kescher. Eine übliche Durchschnittsgröße für den Metzensee, nicht unbedingt aufregend, aber ich war vollkommen zufrieden, es tat sich was, der Weg von Hamburg hatte sich schon jetzt gelohnt.

Gegen 16.00 Uhr, ich hatte mir in Gedanken noch die letzten Würfe vor dem Heimweg „verordnet“, gab es bei einem für meinen Geschmack zu ufernahen Wurf einen heftigen Einschlag, ein guter Hecht hatte den Huskey Jerk inhaliert und tobte im Flachwasser an der Oberfläche. Der Anhieb kam mit der 0,17mm FireLine ohne jede Verzögerung durch, für mich schon lange ein Grund, beim Spinnfischen ausschließlich Geflechtschnur zu verwenden.

Es gelang mir mit ein wenig Druck ihn mehr in Seemitte zu dirigieren und letztendlich in den Kescher zu bringen. Das Vermessen und Wiegen am Steg ergab bei exakt 100 cm ein Gewicht von 6,2 kg. Nicht mein kapitalster Hecht, aber ein schön anzusehender Jäger, den man nicht unbedingt alle Tage fängt.

Dass ich dann auch noch erstmalig einen jungen Seeadler beobachten konnte, rundete diesen schönen Tag ganz nach meinem Geschmack ab. Als Landschafts- und Vogelschutzgebiet bietet die Gegend um den See dem aufmerksamen Beobachter den Anblick von Kolkraben, Milan, Schwarzspecht etc., ein Besuch am Metzensee lohnt in jedem Fall !

Detlev Herzog

Hamburg, den 30.11.2009

Kategorien: Fangberichte, Metzensee