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Große Maräne, Dr. Kurt Lucas, Großensee am 17.04.2006

17. April 2006

Am 17. April 2006 war ich am Großensee und wollte ein paar Barsche angeln. Ich nahm mir ein Boot und ruderte am linken Ufer, bis zu einer Stelle, wo das junge Reet jetzt durch Holzpflöcke im Wasser vor Verbiss geschützt ist. Bis dorthin schleppte ich ufernah einen Miniwobbler, jedoch ohne Erfolg.

An der gewünschten Stelle angekommen ankerte ich ca. 20 m vom Ufer entfernt.
Ich wechselte den Köder, um besser auf Tiefe zu kommen. Meine Wahl fiel auf einen Gummifisch, der praktisch nur aus einem Schlauch besteht und keinen Schwanz besitzt. Dadurch hat er kaum Spiel und schießt nur so durchs Wasser.

Also, in Richtung Ufer ausgeworfen, wo der Köder ca. 1 m vor Land aufs Wasser klatschte. Ich holte ihn betont langsam ein, damit er auf genügend Tiefe kommt. Kurz vor dem Boot spürte ich einen Biss, der Widerstand war groß, aber der Fisch kämpfte kein Bisschen. Als ich ihn an der Oberfläche hatte, sah ich, dass ich den Kescher brauchte und führte den Fisch darüber. Noch war ich nicht sicher, was ich da gefangen hatte.
Der Fisch war sauber in der Oberlippe gehakt. Nachdem ich ihn ins Boot gehievt hatte, erkannte ich an der Fettflosse, dass ich die erste Maräne meines Lebens gefangen hatte.

Die Maräne war 41,5 cm lang und wog 800 g. Sicher handelt es sich um einen Zufallsfang, denn in den folgenden Stunden konnte ich weder weitere Maränen noch Barsche fangen. Dennoch habe ich mich sehr gefreut.

Kategorien: Fangberichte, Großensee