SAV-Satzung

Renaturierung der Luhe bei Thansen
19. Dezember 2019
Ehrenrats – Ordnung der SAV Hamburg e.V.
3. Januar 2020

SAV-Satzung

Satzung
Der Sportangler-Vereinigung Hamburg e.V.

(Hamburg im November 2017)

  • 1
    Der Verein führt den Namen „Sportangler-Vereinigung Hamburg e.V.“
    (SAV) und ist eine Vereinigung von Angelfi schern. Er hat seinen Sitz in
    Hamburg und ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Hamburg unter
    der Nummer V 1803 eingetragen. Der Verein verfolgt ausschließlich
    und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts
    „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Er ist selbstlos
    tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Das
    Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Gerichtsstand ist Hamburg
  • 2
    1. Zweck des Vereins ist die Förderung des Naturschutzes und der
    Landschaftspflege sowie die Förderung des Sports.
    2. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch
    a) Förderung und Verbreitung des Angelsports und dessen waidgerechte
    Ausübung,
    b) Hege und Pflege eines artgerechten Fischbestandes,
    c) Förderung des Umweltschutzes, des Naturschutzes und der
    Landschaftspfl ege im Sinne der Naturschutzgesetze des Bundes
    und der Länder,
    d) Zusammenarbeit mit Behörden und Verbänden bei Umwelt-,
    Gewässer- und Tierschutzfragen,
    e) Unterstützung von Maßnahmen zur Erhaltung und Wiederherstellung
    eines natürlichen Landschaftsbildes an Seen und Flussläufen.
    f) Beratung, Förderung und Schulung der Mitglieder in allen mit
    der Angelfi scherei zusammenhängenden Fragen durch Kurse,
    Vorträge und Lehrgänge,
    g) Schutz und Verbesserung der Umweltbedingungen an und in
    den Gewässern,
    h) Kontrolle und Abwehr schädlicher Einfl üsse auf die Gewässer,
    i) Bekämpfung der Fischwilderei,
    j) Ausübung und Förderung des Castingsports,
    k) ideelle und materielle Förderung der Vereinsjugend (Jugendgruppe)
    durch Ausbildung und Erziehung der Jugendlichen zu waidgerechten
    Sportanglern sowie Betreuung im jugenderzieherischen
    Sinn,
    l) Schaffung von Möglichkeiten zur körperlichen Betätigung und
    Gesunderhaltung der Mitglieder durch Erwerb, Pacht und Pfl ege
    von Fischgewässern, Booten und den dazu gehörigen Anlagen
    sowie Heimen, Hütten und sonstigen Einrichtungen.
    3. Der Verein kann zur Wahrnehmung dieser Aufgaben Mitglied bei
    anderen Vereinen oder Verbänden werden und seine Mitglieder der
    jeweiligen Satzung jener Organisationen unterwerfen.
  • 3
    1. Alle Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke
    verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem
    Zweck der SAV fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe
    Vergütungen begünstigt werden.
    2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter
    Zwecke fällt das Vereinsvermögen an eine andere steuerbegünstigte
    Körperschaft, die es unmittelbar und ausschließlich im Interesse
    des Natur-, Landschafts- oder Umweltschutzes zu verwenden hat.
    3. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
    Die Mitglieder der Organe (Hauptversammlung und Vorstand), der
    Gremien (Ehrenrat und Kassenprüfer), die Vorstandsassistenten
    sowie die Funktionsträger (Gewässerbetreuer und Heimwarte) des
    Vereins sind grundsätzlich ehrenamtlich tätig. Die ihnen entstehenden
    Auslagen und Kosten werden ersetzt. Die Mitgliederversammlung
    kann abweichend von § 3 Abs. 3 Satz 1 im Einzelfall
    beschließen, dass Mitglieder des Vorstandes und Funktionsträger
    für die Ausübung von Vereinsämtern eine angemessene Vergütung
    und/oder eine angemessene Aufwandsentschädigung im Sinne
    des § 3 Nr. 26 a EStG erhalten.
  • 4
    Der Verein hat ordentliche Mitglieder, Ehrenmitglieder, fördernde (passive)
    Mitglieder, jugendliche Mitglieder und Anwärter auf die ordentliche
    Mitgliedschaft. Mitglied der Vereinigung kann jede unbescholtene
    volljährige Person werden, die sich zur Einhaltung der Vereinssatzung
    und der Fischerei- und Gewässerordnung verpfl ichtet.
    Mitglied der Jugendgruppe, die Bestandteil der Vereinigung ist, kann
    jeder werden, der das 12. Lebensjahr vollendet hat und sich zur Einhaltung
    der Jugendgruppenordnung verpfl ichtet. Minderjährige bedürfen
    der Zustimmung der gesetzlichen Vertreter.
    Die Ehegatten/Lebenspartner der Mitglieder zahlen für die eigene
    Mitgliedschaft die Hälfte der festgesetzten Beiträge. Förderndes
    Mitglied der Vereinigung kann jede unbescholtene volljährige Person
    werden, die Aufnahme begehrt aus Gründen der Naturverbundenheit
    oder wenn freund- oder verwandtschaftliche Beziehungen zu Mitgliedern
    bestehen, ohne selbst die Angelfi scherei ausüben zu wollen.
    Fördernde Mitglieder erhalten keine Fischereipapiere.
    Im Übrigen haben sie folgende Rechte:
    a) an allen Versammlungen und Veranstaltungen der Vereinigung
    teilzunehmen,
    b) alle Einrichtungen des Vereins an den Vereinsgewässern zu
    benutzen.
    Alle volljährigen Mitglieder sind uneingeschränkt stimmberechtigt.
  • 5
    Die Aufnahme geschieht nach Einreichung eines schriftlichen Aufnahmeantrages,
    der Ableistung der im Aufnahmeantrag festgelegten
    Arbeitsstunden, nach Prüfung durch den Obmann für Mitgliederverwaltung
    und Genehmigung durch den Vorstand. Die Aufnahme als
    ordentliches Mitglied erfolgt erst nach der Empfehlung durch zwei
    ordentliche Mitglieder. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen
    vom Vorstand abgelehnt werden. Im Falle der Ablehnung hat
    der Aufnahmesuchende die Möglichkeit den Ehrenrat anzurufen, der
    abschließend über den Antrag entscheidet.
    Die Mitgliedsbeiträge sowie sonst festgesetzte Gebühren sind für ein
    Jahr im Voraus zu entrichten. Der Aufnahmebeitrag kann auf Antrag
    in Raten gezahlt werden. Die Aufnahme wird erst wirksam, wenn die
    fälligen Beiträge einem Vereinskonto gutgeschrieben sind.
    Ordentliche Mitglieder, die ihre Mitgliedschaft in eine passive oder
    fördernde Mitgliedschaft umwandeln wollen, müssen dieses für mindestens
    zwei Jahre unter Einhaltung einer Frist von 3 Monaten zum
    Ende des laufenden Jahres beantragen.
    Die Mitgliederverwaltung erfolgt mit EDV. Die Daten der Mitglieder
    werden zu diesem Zweck unter Beachtung der Bestimmungen des
    Bundesdatenschutzgesetzes gespeichert. Mit seinem Beitritt zum
    Verein erklärt sich das Mitglied mit der Veröffentlichung seines Namens,
    seiner Anschrift und Telefonnummer im Jahrbuch einverstanden.
  • 6
    Die Mitgliedschaft endet durch
    a) freiwilligen Austritt
    b) Tod des Mitgliedes
    c) Ausschluss oder
    d) Auflösung der Vereinigung.
  • 7
    a) Der freiwillige Austritt eines Mitglieds kann nur zum Jahresschluss
    unter Einhaltung einer vierteljährlichen Kündigungsfrist durch
    schriftliche Mitteilung an den Obmann für Mitgliederaufnahme und
    -verwaltung erfolgen.
    b) Der Tod eines Mitgliedes bewirkt sein sofortiges Ausscheiden. Vorausbezahlte
    Beiträge können auf Antrag an die Hinterbliebenen zurückgezahlt
    werden.
    c) Der sofortige Ausschluss kann erfolgen, wenn ein Mitglied
    1. ehrenrührige oder strafbare Handlungen begeht oder wenn nach
    seiner Aufnahme bekannt wird, dass er solche begangen hat,
    2. sich eines Fischereivergehens oder einer Fischereiübertretung
    schuldig gemacht hat oder sonst gegen die Fischereibestimmungen
    verstoßen oder Beihilfe geleistet hat,
    3. innerhalb des Vereins wiederholt bzw. erheblich Anlass zu Streit
    oder Unfrieden gegeben hat,
    4. trotz Mahnung und ohne hinreichende Begründung mit Beiträgen
    oder sonstigen Verpfl ichtungen zwei Monate im Rückstand ist,
    5. in sonstiger Weise sich unsportlich oder unkameradschaftlich
    verhalten, gegen die Satzung oder Fischerei- und Gewässerordnung
    verstoßen, das Ansehen oder die Interessen des Vereins
    durch sein Verhalten geschädigt hat.
  • 8
    Über den Ausschluss eines Mitgliedes befi ndet der Vorstand mit
    einfacher Stimmenmehrheit der erschienenen Vorstandsmitglieder.
    Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden,
    bei dessen Abwesenheit die des 2. Vorsitzenden.
    Anstatt Ausschluss kann der Vorstand erkennen auf
    a) zeitweilige Entziehung der Angelerlaubnis auf allen oder nur auf
    bestimmten Vereinsgewässern,
    b) Zahlung von Geldbußen bis zur Höhe eines Jahresbeitrages,
    c) Verweis mit oder ohne Auflage,
    d) Verwarnung mit oder ohne Aufl age,
    e) mehrere der vorstehenden Möglichkeiten.
    Der Vorstand kann das Verfahren an den Ehrenrat verweisen.
  • 9
    Gegen die schriftliche Entscheidung des Vorstandes ist die Berufung
    des Betroffenen an den Ehrenrat (siehe § 13 a) möglich. Die
    Berufung ist binnen eines Monats nach Zustellung der Entscheidung
    des Vorstandes schriftlich bei dem 1. oder 2. Vorsitzenden oder dem
    Vorsitzenden des Ehrenrates einzureichen und gleichzeitig zu begründen.
    Gegen die Entscheidung des Ehrenrates kann sowohl vom
    Betroffenen als auch vom Vorstand nur noch die Revision durch die
    Mitgliederversammlung begehrt werden. Der Antrag muss innerhalb
    einer Frist von vier Wochen mit schriftlicher Begründung an den Vorsitzenden
    des Ehrenrates gestellt sein.
    Die nächste Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit
    der erschienenen Mitglieder. Macht das ausgeschlossene
    Mitglied innerhalb der vorgeschriebenen Frist von vier Wochen
    von der Anrufung der Mitgliederversammlung keinen Gebrauch, wird
    der Ausschließungsbeschluss rechtskräftig. Nach Fristablauf eingelegte
    Rechtsmittel sind als unzulässig zu verwerfen.
    Der Ehrenrat muss auch über die Kosten des Verfahrens entscheiden.
  • 10
    Freiwillig ausscheidende oder rechtskräftig ausgeschlossene Mitglieder
    haben keinen Anteil am Vereinsvermögen. Aufnahmegebühr und
    geleistete Beiträge werden nicht zurückgezahlt. Angelerlaubnisscheine,
    „Roter Luheausweis“, Sportfi scherpass und Vereinsschlüssel sind
    ohne Vergütung zurück zugeben. Der Sportfi scherpass wird nach
    Eintragung des Austritts auf Wunsch zurückgesandt.
    Mit dem Austritt bzw. dem Ausschluss verlieren sie alle Rechte der Mitglieder,
    insbesondere das Recht zur Ausübung der Angelfi scherei an
    den Vereinsgewässern und zur Benutzung der Vereinseinrichtungen.
  • 11
    Die Mitglieder sind berechtigt,
    a) die vereinseigenen und vom Verein gepachteten Gewässer waidgerecht
    nach den Bestimmungen der Fischerei- und Gewässerordnung
    zu beangeln,
    b) alle vereinseigenen Anlagen (Heime, Boote, Stege usw.) zu benutzen,
    c) die Veranstaltungen des Vereins zu besuchen und an öffentlichen
    Vorstandssitzungen teilzunehmen.
    Die Mitglieder sind verpfl ichtet,
    d) das Angelfi schen nur im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und
    der vom Verein in der Fischerei- und Gewässerordnung festgelegten
    Bedingungen auszuüben sowie auf die Befolgung der Vorschriften
    auch bei anderen Mitgliedern zu achten.
    e) sich den Aufsichtspersonen und Fischereiaufsehern gegenüber
    auf Verlangen auszuweisen und deren Anweisungen zu befolgen,
    f) Zweck und Aufgaben der Vereinigung zu erfüllen und zu fördern,
    g) die fälligen Mitgliedsbeiträge pünktlich abzuführen und
    h) sonstige beschlossene Verpfl ichtungen zu erfüllen.
    Die von der Hauptversammlung beschlossenen Beiträge sind an
    den Schatzmeister per Einzugsverfahren zu entrichten. Wird keine
    Einzugsermächtigung erteilt, wird eine vom Vorstand festzusetzende
    Gebühr fällig.
    Der Beitrag ist fällig am 1. Februar des laufenden Geschäftsjahres.
    Der Vereinsbeitrag ist Bringeschuld.
    Anträge auf Sonderbeiträge wegen Studiums, Schulbesuchen o.ä.
    sind dem Vorstand mit entsprechenden Bescheinigungen bis zum
    1.11. des laufenden Jahres für das folgende Jahr einzureichen.
    Die Rechte der Mitglieder ruhen, falls und solange fällige Beiträge
    oder sonstige Verpfl ichtungen nicht durch Quittungsmarken oder andere
    Belege nachgewiesen werden können.
  • 12
    Der Vereinsvorstand setzt sich zusammen aus:
    dem 1. Vorsitzenden,
    dem 2. Vorsitzenden,
    dem Schatzmeister,
    dem Schriftführer,
    dem Obmann für Mitgliederaufnahme und -verwaltung,
    dem Besatzobmann,
    dem Gewässerobmann,
    dem Salmonidengewässerobmann,
    dem Obmann für Umwelt- und Gewässerschutz,
    dem Sachwalter,
    dem Jugendgruppenobmann,
    dem Sportwart,
    dem Obmann für Veranstaltungen.

Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende und der 2.
Vorsitzende, jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt. Sie vertreten
den Verein gerichtlich und außergerichtlich in allen Rechtsgeschäften
und Handlungen, die der Zweck des Vereins erfordert. Der
1. oder der 2. Vorsitzende kann für sonstige Sachgebiete bis zu 15
weitere Vorstandsmitglieder bestellen. Während einer Wahlperiode
können der 1. oder der 2. Vorsitzende notwendige Ersatzbestellungen
vornehmen oder die Aufgaben des freigewordenen Vorstandsamtes
einem anderen Vorstandsmitglied übertragen. Außerdem können sie
zur Unterstützung einzelner Ressorts Assistenten bestellen.
Sie überwachen die Gesch.ftsführung der übrigen Vorstandsmitglieder.
Alle Vorstandsmitglieder sind verpfl ichtet, ehrenamtlich bei der
Erledigung der Vereinsangelegenheiten mitzuwirken. Nachgewiesene
Ausgaben werden ihnen auf Antrag erstattet. Der Vorstand wird für
die Dauer von drei Jahren gewählt und bleibt solange im Amt, bis ein
neuer Vorstand gewählt ist. Der gesetzliche Vorstand kann durch die
Hauptversammlung vorzeitig abberufen werden.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn der 1. oder der 2. Vorsitzende
und mindestens die Hälfte der übrigen satzungsmäßigen Vorstandsmitglieder
anwesend sind. Voraussetzung ist, dass mindestens 10
der satzungsmäßigen Vorstandsposten besetzt sind.
Der Vorstand kann sich mit einfacher Mehrheit der Stimmen der
satzungsmäßigen Vorstandsmitglieder eine Geschäftsordnung geben.
Satzungsmäßige Mitglieder sind auch die gemäß § 12 Abs. 1
Satz 4 für sonstige Sachgebiete bestellten Vorstandsmitglieder.

  • 13
    Der Ehrenrat wird für die Dauer von drei Jahren gewählt und bleibt
    solange im Amt bis ein neuer Ehrenrat gewählt ist. Der Ehrenrat
    besteht aus:
    dem Vorsitzenden,
    dem Stellvertreter des Vorsitzenden,
    zwei Beisitzern,
    und zwei stellvertretenden Beisitzern.
    Die gewählten Mitglieder wählen aus ihrer Mitte den Vorsitzenden
    und seinen Stellvertreter.
    Der Ehrenrat hat die Aufgabe, alle strittigen Angelegenheiten, die vom
    Vorstand nicht geregelt werden können oder die der Vorstand nicht
    selbst regeln will, zu schlichten und bei Scheitern des Schlichtungsversuches
    zu entscheiden.
    Der Ehrenrat wird auf Antrag des Vorstandes oder im Falle b) eines
    Mitgliedes tätig
    a) als 1. Instanz, falls ein Verfahren gemäß § 8 der Satzung aus
    besonderen Gründen unmittelbar vom Vorstand an den Ehrenrat
    verwiesen wird,
    b) als Berufungsinstanz im Verfahren gemäß § 9 der Satzung.
    Der Ehrenrat verfährt nach den Vorschriften der Ehrenratsordnung,
    die Bestandteil der Vereinssatzung ist, unter Beachtung allgemein
    gültiger Rechtsgrundsätze.
  • 14
    Die Kassen- und Buchführung obliegt dem Schatzmeister, der zur
    Einrichtung, Unterhaltung, Führung und Überwachung der erforderlichen
    Unterlagen verpfl ichtet ist. Der Jahresabschluss und der
    Haushaltsplan sind von ihm rechtzeitig aufzustellen. Der 1. Vorsitzende
    oder der 2. Vorsitzende setzen den Haushaltsplan fest. Der
    Schatzmeister ist verpfl ichtet, den Vereinsvorsitzenden oder einem
    von diesen beauftragten Vorstandsmitglied sowie den Kassenprüfern
    jederzeit Einsicht in die geführten Unterlagen zu geben und Auskunft
    zu erteilen. Die Kassenprüfer sind verpfl ichtet, sich durch Stichproben
    von der Ordnungsmäßigkeit der Kassen- und Buchführung zu
    überzeugen und vor der Hauptversammlung eine eingehende Prüfung
    der Bücher, Belege, und des Jahresabschlusses vorzunehmen.
    Das Ergebnis der Prüfung ist schriftlich festzuhalten und vorzulegen.
    Die Hauptversammlung ist mündlich zu unterrichten. Sie haben die
    Entlastung des Schatzmeisters – insoweit auch die Entlastung des
    Vorstandes – zu beantragen oder aber der Versammlung bekannt zu
    geben, warum der Antrag nicht gestellt werden kann.
  • 15
    Die Mitglieder- und Hauptversammlungen haben die Aufgabe, durch
    Aussprachen und Beschlüsse auf dem Wege der Abstimmung die
    maßgeblichen, der Zielsetzung des Vereins dienlichen Entscheidungen
    herbeizuführen und über Satzungsänderungen zu entscheiden.
    Alle Versammlungen werden vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung
    durch den 2. Vorsitzenden, nach parlamentarischen Grundsätzen
    geleitet.
    Während der Wahl des 1. Vorsitzenden und des 2. Vorsitzenden
    übernimmt der Vorsitzende des Ehrenrates die Versammlungsleitung,
    im Falle seiner Verhinderung ein anderes aus der Mitte der Versammlung
    durch Abstimmung zu bestellendes Mitglied.
    Alle Beschlüsse werden durch Stimmenmehrheit der erschienenen
    Mitglieder gefasst, bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
    An das Ergebnis der Abstimmung ist der Vorstand bei Durchführung
    seiner Aufgaben gebunden. Jede ordnungsgemäß einberufene
    Haupt- oder Mitgliederversammlung ist beschlussfähig ohne
    Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen.
    Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen
    Stimmen, sofern das Gesetz oder die Satzung keine andere Mehrheit
    zwingend vorschreiben. Stimmenthaltung ist keine Stimmabgabe
    (nach § 32 BGB). Über alle Versammlungen ist eine Niederschrift
    anzufertigen, die mindestens alle Anträge und Beschlüsse sowie die
    Wahlergebnisse enthalten muss. Sie ist vom Versammlungsleiter und
    dem Schriftführer zu unterzeichnen und zu verwahren.
  • 16
    Die Hauptversammlung fi ndet im Januar, spätestens im Februar
    statt. Zu ihr ist durch den Vorstand mindestens zwei Wochen
    vorher unter Angabe der Tagesordnung schriftlich einzuladen.
    Sie hat unter anderem die Aufgabe,
    a) den Jahresbericht des Vorstandes für das abgelaufene Geschäftsjahr
    sowie den Bericht der Kassenprüfer entgegenzunehmen, die
    Entlastung des Vorstandes zu beschließen, den Haushaltsplan für
    das laufende Geschäftsjahr entgegenzunehmen,
    b) die Höhe des Jahresbeitrages, des Aufnahmebeitrages und sonstiger
    Beiträge und die Verpfl ichtungen festzusetzen,
    c) den gesamten Vorstand sowie den Ehrenrat zu wählen,
    d) zwei Kassenprüfer und für jeden Kassenprüfer einen Ersatzmann,
    der im Verhinderungsfall an die Stelle des verhinderten Kassenprüfers
    tritt, für die Dauer von zwei Jahren zu wählen. Wiederwahl
    ist zulässig mit der Maßgabe, dass bei jeder Wahl ein Kassenprüfer
    und ein Ersatzmann ausscheiden. Vorstandsmitglieder oder Inhaber
    eines anderen Amtes im Verein können nicht gewählt werden.
    Die Wahl des 1. und des 2. Vorsitzenden muss durch Stimmzettel
    erfolgen. Die Wahl der übrigen Mitglieder des Vorstandes kann durch
    Handzeichen erfolgen. Für diese Gruppe ist eine Gruppen- oder
    Listenwahl ausdrücklich zugelassen.
    Anträge an die Hauptversammlung müssen spätestens bis zum 1.12.
    des Vorjahres dem 1. Vorsitzenden vorliegen.
  • 17
    Eine außerordentliche Hauptversammlung kann jederzeit vom Vorstand
    einberufen werden. Sie muss einberufen werden, wenn mindestens
    1/3 der Mitglieder sie schriftlich unter Angabe der Gründe
    beantragt. Für die Einberufung gelten die Bestimmungen des § 16.
    Die außerordentliche Hauptversammlung hat den Zweck, über besonders
    wichtige, eilige oder weittragende Anregungen oder Anträge
    des Vorstandes oder der Mitglieder zu entscheiden, Ersatzwahlen
    und Entscheidungen gemäß § 21 zu treffen.
  • 18
    Mitgliederversammlungen sollen den Erfordernissen der Vereinigung
    und den Bedürfnissen der Mitgliedschaft entsprechend angesetzt
    werden. Die Mitgliederversammlungen dienen der laufenden Berichterstattung
    durch den Vorstand, der Entgegennahme von Anregungen
    oder Beschwerden der Mitglieder, der Aussprache über Fragen der
    Angelfi scherei, der Unterrichtung in angelfi schereilichen Dingen, der
    Vorführung von Filmen, Lichtbildern, sowie anderen Vorträgen und
    der Pfl ege der Zusammengehörigkeit.
  • 19
    Die Vorstandssitzungen sollen in der Regel monatlich stattfi nden. Der
    Schriftführer stellt hierzu einen Terminplan für das ganze Jahr auf,
    bzw. lädt hierzu ein. Die Sitzungsergebnisse sind vom Schriftführer
    zu protokollieren und den Vorstandsmitgliedern auszuhändigen. Einer
    zuvor zu versendenden Tagesordnung bedarf es nicht.
  • 20
    Ehrungen sind vorgesehen für Mitglieder mit einer ununterbrochenen
    Zugehörigkeit zum Verein als Mitglied der Jugendgruppe und/oder
    ordentliches und/oder Fördermitglied von:
    1. a) 25 Jahren: Urkunde mit „Silberner Vereinsnadel“
    b) 40 Jahren: Urkunde mit „Goldener Vereinsnadel“
    c) Inhaber der goldenen Ehrennadel werden nach Erreichen der
    50-jährigen oder einer durch 10 teilbaren längeren Zugehörigkeit
    in besonderer Weise geehrt.
    Für eine ununterbrochene Mitgliedschaft im Vorstand:
    2. a) 5 Jahren: mit „Silberner Vereinsnadel“
    b) 10 Jahren: mit „Goldener Vereinsnadel“
    c) 15 Jahren: mit der Ehrenmitgliedschaft.
    Darüber hinaus ist der Vorstand ermächtigt, herausragende Verdienste
    um das Wohl der SAV durch eine Verleihung der Ehrenmitgliedschaft
    zu honorieren. Die Ehrenmitgliedschaft ist beitragsfrei.
    Ehrenmitglieder haben die gleichen Pfl ichten und Rechte wie
    ordentliche Mitglieder.
  • 20
    Satzungsänderungen bedürfen der Zustimmung der Hauptversammlung.
    Zur Aufl ösung der Vereinigung bedarf es einer eigens nur zu
    diesem Zweck gemäß § 16 einzuberufenden außerordentlichen
    Hauptversammlung. Aus den Einladungen muss der Zweck der Versammlung
    ersichtlich sein.
    Die erforderlichen Mehrheiten bestimmt § 33 bzw. § 41 BGB.
    Der Vorstand der Sportangler-Vereinigung Hamburg e.V.
    Hamburg im November 2017

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