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Jugendgruppe 2018 - Plöner See Wochenende

25. September 2018

Durch die schlechte Windprognose für das geplante Wochenende sind wir mit einem mulmigem Gefühl an den See gefahren, steht’s die Frage präsent, ob wir überhaupt fischen können. Bei so einer großen Wasserfläche, wie sie der Große Plöner See bietet, erlangt der Wind schon bei vier Windstärken beträchtliche Kraft.
Am See angekommen, fanden wir einen aufgewühlten und stellenweise mit kleinen Schaumkronen bedeckten See vor. Nach dem wir Betreuer uns beraten hatten, wie wir richtig und sicher handeln, entschlossen wir uns erstmal ohne Jugendliche eine Testfahrt zu machen. Niklas und Florian ruderten aus dem kleinen Hafen hinaus und mussten direkt gegen die seitlichen Wellen ankämpfen. Sobald das Boots mit dem Bug in der Welle stand, kam man unter großem Kraftaufwand zurecht und sie entschlossen sich, dass erste Boot zur Jugendherberge Bosau zu rudern wo die Gruppe für eine Nacht unter gebracht war.
Fabian, der dritte Betreuer, holte die Beiden anschließend an der Herberge ab, um sie wieder zum Hafen in Bosau zu bringen. So wurden nach und nach alle drei Boote zur Jugendherberge gebracht, und die Jugendlichen mit dem Auto gefahren.
Als erstes wurden die urigen Nurdachhäuser bezogen und das Tackle vorbereitet. Nach einer kleinen Stärkung zum Mittag ging es raus auf den See. Die drei Boote wurden jeweils mit einem Betreuer besetzt, um die nötige Sicherheit bei diesen harten Bedingungen gewährleisten zu können. Auch wenn der Wind etwas nachgelassen hatte, war an Ankern leider nur bedingt zu denken. Daher mussten sich die Fische mit dem Anbeißen etwas beeilen, während das Boot zügig über die vermeintlichen Hotspots trieb. Bis zum Abendbrot hatten wir neben dicken Armen auch einen schönen 80+ Hecht auf der Habenseite, der sich Fabians Köder in acht Meter Tiefe, an einer der Kanten schnappte.
Bis zum Grillen versuchten die Jugendlichen vom Steg und Strand aus noch einen Fisch zu landen. Um das zu erreichen, wurde teilweise extrem tief in die Trickkiste gegriffen. Angefangen von Twistern, Blinkern und Spinnern über Würmer und Bienenmaden am Dropshot Rig. Belohnt wurden die Mühen mit einigen kleinen bis mittleren Barschen.
Am Abend nach dem Grillen haben wir die Gruppe aufgeteilt, in WM Fans und Fischverrückte, denn an diesem Tag spiele Deutschland das erste Mal um Kopf und Kragen.
Während die einen dem WM Fieber frönten, konnten Henrik, Tim und Florian ein paar schöne Barsche überreden. Man musste tatsächlich von „überreden“ sprechen, denn die Köder mussten sehr langsam und dicht über Grund geführt werden, um die Aufmerksamkeit der begehrten Stachelritter zu wecken und einen Biss zu bekommen.
Am nächsten Morgen hatte sich der Wind deutlich gelegt und wir konnten uneingeschränkt Fischen. So dauerte es auch gar nicht lange, bis der erste 70er Hecht gelandet werden konnte.
Auch an dem Tag ließen sich die Barsch wieder sehr bitten, so dass nur vereinzelt welche gefangen wurden.
Bis zum Abend konnten ins Gesamt fünf Hechte bis 80cm gelandet werden. In der letzten Stunde der Tour hatte Florian endlich den Dreh raus und konnte kurz vor der Hafeneinfahrt des Bosauer Hafens noch einige Barsche bis 30cm landen, ein großer Hecht ging noch verloren.

Zusammenfassend blicken wir, trotz der schwierigen Bedingungen, auf ein tolles und erfolgreiches Wochenende zurück. Alle Teilnehmer hatten eine Menge Spaß. Der Plöner See ist immer eine Angeltour wert!

Petri Heil und bis zur nächsten Ausfahrt,

das Jugendgruppenleiterteam

Kategorien: Fangberichte, Jugendgruppe, Plöner See