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Grossensee Fangbericht

6. Juli 2011

Zum ersten Mal in diesem Jahr hat das gesamte Team Cranck it, also Erik, Jan und Kurt, es gemeinsam ans Wasser geschafft. Wir verabredeten uns am Großensee. Erik fischte ausschließlich mit Drop Shot auf Barsch, Jan und ich versuchten es zeitweise auch mit Schleppen auf Hecht.

Wir ruderten mit drei Booten vom südlichen Ende des Sees in Richtung Nordstrand. An einer immer ergiebigen Stelle für Barsch versuchten wir es alle gemeinsam mit Drop Shot. Keiner blieb Schneider, jeder fing seine Fische. Allerdings keine Riesen, sondern eher Barsche in der Klasse unter 20 cm.

Da mein Ziel eigentlich war, einen Hecht zu fangen, setzte ich mich ab und schleppte den bereits öfters erfolgreichen Freddy Cat Walk 170 Wobbler. Er hat das Design eines kleinen Hechtes. Auf dem Rücken weist dieser Köder ein ausgeprägtes Streifenmuster auf, was Erik zu der Bemerkung verleitete, ich würde meine Tigerente spazieren fahren. Tatsächlich verhält sich dieser Wobbler ziemlich drollig. Geschleppt flankt er ganz langsam hin und her, die Bewegungen sind für einen Wobbler äußert niederfrequent. Man sieht die Rutenspitze im Abstand von rund 2 Sekunden jeweils einmal nicken, wenn der Köder seine Richtung ändert. Er läuft gemächlich in einer S-förmigen Zickzackkurve hin und her.

Obwohl sinkend, bleibt der Freddy geschleppt sehr dicht unter der Oberfläche, da er keine Tauchschaufel besitzt. Daher kann er ufernah direkt über das Kraut gezogen werden, ohne sich zu verfangen. Genau das habe ich ausgenutzt. Ich fuhr nur rund 15 Meter von Ufer entfernt am Schilf entlang, wobei die Wassertiefe bei ca. 3 Meter lag. Das Kraut reicht hier bis zu einem Meter unter die Wasseroberfläche. Dann krümmt sich plötzlich meine Rute.

Zuerst war die Frage, Hänger im Kraut oder Fisch? Ich nahm die Rute auf und schlug an. Es war sofort klar, dies ist kein Häger, sondern ein Hecht. Nach drei kurzen Fluchten und einem imposanten Sprung aus dem Wasser konnte ich den Hecht sicher landen. Ein Fisch von 63 cm Länge und 1,5 kg Gewicht. Genau die richtige Größe für ein schönes Essen mit der Familie.

Was war noch? Jan weihte erfolgreich seine neue 2,40 m Speedmaster-Rute ein und Erik zog die meisten Barsche aus dem See. Das Wetter war anfangs noch freundlich, ging dann aber in ein kühles Dauer-Getröpfel über. Dennoch haben wir alle drei es sehr genossen. Die Stunden auf den See sind wie ein kleiner Urlaub. Entspannung total in freier Natur. Sobald etwas mehr Zeit ist, werden wir zusammen ein Wochenende in einem der zahlreichen Häuser am See der SAV verbringen.

Von Kurt, 29. Mai 2011, 09:05 Uhr

Mit freundlicher Genehmigung von“Raubfisch.org”

Kategorien: Fangberichte, Großensee